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JU: „Breitbandausbau wirkt der Landflucht entgegen“
Junge Union Niederbayern nominiert Kandidaten für den neuen Landesvorstand

Bild: Die Kandidaten aus Niederbayern für den Landesausschuss der Jungen
Union, Paul Linsmaier, Melissa Goossens, Karlheinz Roth, Stefan Ebner und
Stefan Meyer (von links) mit Bezirksvorsitzendem Florian Oßner (2. von
links) freuen sich auf die Landesversammlung im November in der Region
Landshut.
Die Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse ist für die Junge Union in
Niederbayern einer der entscheidenden Standortfaktoren. Nicht nur
Freiberufler und Unternehmer, sondern auch die Wohnbevölkerung bräuchten
eine leistungsstarke und flächendeckende Versorgung mit
Breitbandanschlüssen. 45 Tage vor der Landesversammlung der Jungen Union
Bayern in der Region Landshut hat der Bezirksausschuss zudem seine
Kandidaten für die Wahlen zum neuen Landesausschuss nominiert. Insgesamt
fünf Kandidaten wird der Bezirksverband für Niederbayern ins Rennen
schicken.
Karl-Heinz Roth (Landkreis Freyung-Grafenau), seit vier Jahren
stellvertretende Vorsitzender der Jungen Union in Bayern wird erneut für
dieses Amt kandidieren, der langjährige RCDS-Landesvorsitzende Paul
Linsmaier (Deggendorf) wird sich um das Amt des Schriftführers bewerben,
Stefan Meyer (Landkreis Passau) für den Posten des Beisitzers. Als
Deutschlandrat wird sich Stefan Ebner (Landkreis Regen), der dieses Amt auch
bisher inne hatte, bewerben. Melissa Goossens (Landkreis Kelheim) wird als
Ersatzdeutschlandrätin ins Rennen gehen. "Ich freue mich, dass wir fünf
hervorragende Kandidaten in die Wahlen schicken können", freute sich
Bezirksvorsitzender Florian Oßner hinsichtlich dieser Nominierung. Außerdem
sei es erfreulich, dass man die Möglichkeit habe, Niederbayern künftig mit
einem zusätzlichen Mitglied im Landesausschuss vertreten zu können.
Inhaltlich wird sich der Bezirksverband künftig vor allem um die Stärkung
des ländlichen Raums annehmen. "Mit unserem Leitantrag zur Landesversammlung
wollen wir dieses Anliegen nochmals unterstreichen", betont Florian Oßner.
Gerade gegenüber den Metropolregionen, wie München und Nürnberg, müsse man
die Anliegen der ländlichen Gegenden stärken. Hierzu gehöre es den
ländlichen Raum attraktiv für die jungen Menschen zu machen, um die
Abwanderung in die Großstädte zu verhindern - unter anderem durch das
Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Wichtige Voraussetzung sei dabei auch
eine flächendeckende Breitbandversorgung.
Mit Blick auf die momentanen Schwierigkeiten und das schlechte öffentliche
Bild der unionsgeführten Bundesregierung ging Oßner im Rahmen der
Bezirksausschusssitzung außerdem auf die Halbzeitbilanz der Bundesregierung
ein. "Die Ergebnisse der Regierungsarbeit kann sich bislang mehr als sehen
lassen", so Oßner und verwies vor allem auf die anhaltenden positiven
Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Noch vor wenigen Jahren sei eine
Arbeitslosenzahl von unter 3 Millionen und eine Quote von 6,6 % nahezu
unerreichbar erschienen, so der Bezirksvorsitzende. „In Niederbayern habe
man in etlichen Landkreisen sogar Vollbeschäftigung – aus meiner Sicht die
beste Sozialpolitik“, folgerte Oßner. |