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Presseartikel vom 06. Oktober 2011

JU: „Breitbandausbau wirkt der Landflucht entgegen“

 

Junge Union Niederbayern nominiert Kandidaten für den neuen Landesvorstand

 

 

Bild: Die Kandidaten aus Niederbayern für den Landesausschuss der Jungen Union, Paul Linsmaier, Melissa Goossens, Karlheinz Roth, Stefan Ebner und Stefan Meyer (von links) mit Bezirksvorsitzendem Florian Oßner (2. von links) freuen sich auf die Landesversammlung im November in der Region Landshut.

 

Die Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse ist für die Junge Union in Niederbayern einer der entscheidenden Standortfaktoren. Nicht nur Freiberufler und Unternehmer, sondern auch die Wohnbevölkerung bräuchten eine leistungsstarke und flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen. 45 Tage vor der Landesversammlung der Jungen Union Bayern in der Region Landshut hat der Bezirksausschuss zudem seine Kandidaten für die Wahlen zum neuen Landesausschuss nominiert. Insgesamt fünf Kandidaten wird der Bezirksverband für Niederbayern ins Rennen schicken.

 

Karl-Heinz Roth (Landkreis Freyung-Grafenau), seit vier Jahren stellvertretende Vorsitzender der Jungen Union in Bayern wird erneut für dieses Amt kandidieren, der langjährige RCDS-Landesvorsitzende Paul Linsmaier (Deggendorf) wird sich um das Amt des Schriftführers bewerben, Stefan Meyer (Landkreis Passau) für den Posten des Beisitzers. Als Deutschlandrat wird sich Stefan Ebner (Landkreis Regen), der dieses Amt auch bisher inne hatte, bewerben. Melissa Goossens (Landkreis Kelheim) wird als Ersatzdeutschlandrätin ins Rennen gehen. "Ich freue mich, dass wir fünf hervorragende Kandidaten in die Wahlen schicken können", freute sich Bezirksvorsitzender Florian Oßner hinsichtlich dieser Nominierung. Außerdem sei es erfreulich, dass man die Möglichkeit habe, Niederbayern künftig mit einem zusätzlichen Mitglied im Landesausschuss vertreten zu können.

 

Inhaltlich wird sich der Bezirksverband künftig vor allem um die Stärkung des ländlichen Raums annehmen. "Mit unserem Leitantrag zur Landesversammlung wollen wir dieses Anliegen nochmals unterstreichen", betont Florian Oßner. Gerade gegenüber den Metropolregionen, wie München und Nürnberg, müsse man die Anliegen der ländlichen Gegenden stärken. Hierzu gehöre es den ländlichen Raum attraktiv für die jungen Menschen zu machen, um die Abwanderung in die Großstädte zu verhindern - unter anderem durch das Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen. Wichtige Voraussetzung sei dabei auch eine flächendeckende Breitbandversorgung.

 

Mit Blick auf die momentanen Schwierigkeiten und das schlechte öffentliche Bild der unionsgeführten Bundesregierung ging Oßner im Rahmen der Bezirksausschusssitzung außerdem auf die Halbzeitbilanz der Bundesregierung ein. "Die Ergebnisse der Regierungsarbeit kann sich bislang mehr als sehen lassen", so Oßner und verwies vor allem auf die anhaltenden positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Noch vor wenigen Jahren sei eine Arbeitslosenzahl von unter 3 Millionen und eine Quote von 6,6 % nahezu unerreichbar erschienen, so der Bezirksvorsitzende. „In Niederbayern habe man in etlichen Landkreisen sogar Vollbeschäftigung – aus meiner Sicht die beste Sozialpolitik“, folgerte Oßner.

 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite 13.05.2012