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Presseartikel vom 29. Juni 2009

Christian Moser führt weiter die Junge Union

 

96 Prozent der Delegiertenstimmen bei der Bezirksversammlung für den Deggendorfer

 

Straubing. Mit 96 Prozent der Delegiertenstimmen wurde am Samstag in Straubing Christian Moser (31) aus Deggendorf in seinem vor zwei Jahren angetretenen Amt als JU-Bezirksvorsitzender bestätigt.

 

Landesvorsitzender MdB Stefan Müller aus Erlangen schwor den CSU-Nachwuchs auf die Bundestagswahl ein. Die SPD müsse in die Opposition geschickt werden. Zugleich machte er deutlich, dass die JU nach den Wahlen auch strukturelle Veränderungen in der CSU durchsetzen wolle.

 

Als stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Josef Heisl (Salzweg), Sebastian Riesner (Parkstetten) und Christian Lichthardt (Saal) in ihren Ämtern bestätigt, Stefan Schäck aus Essenbach ist der einzige Neuling im Führungsquintett. Franz Bachhuber-Haller (Geiselhöring) als Schatzmeister sowie Andreas Brunner (Passau) und Susanne Möhring (Hinterschmiding) komplettieren die engere Führungsriege.

 

Die Leistungsträger innerhalb der CSU seien in der JU zu finden, konstatierte Landesvorsitzender Müller mit Blick auf die Ergebnisse bei den Europawahlen. Dieses Ergebnis sei eine gute Basis für die anstehenden Bundestagswahlen, für die das oberste Ziel eine absolute Unions-Mehrheit sei. „Eines steht fest: Wir wollen die Große Koalition nicht fortsetzen.“ Alle Kräfte müssten mobilisiert werden, um ein Linksbündnis, in dem die Altkommunisten der SED das Sagen hätten, verhindert werden.

 

Die CSU müsse sich auch mit den Grünen auseinander setzen. „Von ,grünen Themen’ zu reden, ist falsch, Bewahrung der Schöpfung, Natur- und Umweltschutz sind eigentlich schwarze Themen.“ Die JU werde vor allem die Verschuldungspolitik der vergangenen 30 Jahre thematisieren, kündigte Müller an. Der CSU schrieb er ins Stammbuch, nicht leichtfertig Positionen in Frage zu stellen. Das gelte vor allem für den Donauausbau. Für die Zeit nach den Wahlen forderte er strukturelle Veränderungen in der Mutterpartei.

 

Eine klare Absage erteilte er der diskutierten Frauenquote. Eine positive Bilanz zog Christian Moser. Erfreut zeigte er sich, dass es trotz der schwierigen gesamtpolitischen Lage der JU Niederbayern gelungen sei, die Mitgliederzahl leicht auf 4428 zu erhöhen. Allein 2008 habe man den altersbedingten Mitgliederverlust durch 586 Neueintritte mehr als kompensieren können. Respekt zollte CSU-Bezirksvorsitzender Manfred Weber seinem Nachfolger und der niederbayerischen JU. Auch künftig müsse sie inhaltlicher Ideengeber bleiben und die Schlagzahl vorgeben. - tl

 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite 13.05.2012