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Christian Moser führt weiter die Junge Union
96 Prozent der Delegiertenstimmen bei der
Bezirksversammlung für den Deggendorfer
Straubing. Mit 96 Prozent der Delegiertenstimmen
wurde am Samstag in Straubing Christian Moser (31) aus Deggendorf in
seinem vor zwei Jahren angetretenen Amt als JU-Bezirksvorsitzender
bestätigt.
Landesvorsitzender MdB Stefan Müller aus Erlangen
schwor den CSU-Nachwuchs auf die Bundestagswahl ein. Die SPD müsse
in die Opposition geschickt werden. Zugleich machte er deutlich,
dass die JU nach den Wahlen auch strukturelle Veränderungen in der
CSU durchsetzen wolle.
Als stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Josef
Heisl (Salzweg), Sebastian Riesner (Parkstetten) und Christian
Lichthardt (Saal) in ihren Ämtern bestätigt, Stefan Schäck aus
Essenbach ist der einzige Neuling im Führungsquintett. Franz
Bachhuber-Haller (Geiselhöring) als Schatzmeister sowie Andreas
Brunner (Passau) und Susanne Möhring (Hinterschmiding) komplettieren
die engere Führungsriege.
Die Leistungsträger innerhalb der CSU seien in der JU
zu finden, konstatierte Landesvorsitzender Müller mit Blick auf die
Ergebnisse bei den Europawahlen. Dieses Ergebnis sei eine gute Basis
für die anstehenden Bundestagswahlen, für die das oberste Ziel eine
absolute Unions-Mehrheit sei. „Eines steht fest: Wir wollen die
Große Koalition nicht fortsetzen.“ Alle Kräfte müssten mobilisiert
werden, um ein Linksbündnis, in dem die Altkommunisten der SED das
Sagen hätten, verhindert werden.
Die CSU müsse sich auch mit den Grünen auseinander
setzen. „Von ,grünen Themen’ zu reden, ist falsch, Bewahrung der
Schöpfung, Natur- und Umweltschutz sind eigentlich schwarze Themen.“
Die JU werde vor allem die Verschuldungspolitik der vergangenen 30
Jahre thematisieren, kündigte Müller an. Der CSU schrieb er ins
Stammbuch, nicht leichtfertig Positionen in Frage zu stellen. Das
gelte vor allem für den Donauausbau. Für die Zeit nach den Wahlen
forderte er strukturelle Veränderungen in der Mutterpartei.
Eine klare Absage erteilte er der diskutierten
Frauenquote. Eine positive Bilanz zog Christian Moser. Erfreut
zeigte er sich, dass es trotz der schwierigen gesamtpolitischen Lage
der JU Niederbayern gelungen sei, die Mitgliederzahl leicht auf 4428
zu erhöhen. Allein 2008 habe man den altersbedingten
Mitgliederverlust durch 586 Neueintritte mehr als kompensieren
können. Respekt zollte CSU-Bezirksvorsitzender Manfred Weber seinem
Nachfolger und der niederbayerischen JU. Auch künftig müsse sie
inhaltlicher Ideengeber bleiben und die Schlagzahl vorgeben. - tl
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