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JU Niederbayern: Trend zu jungen Mandatsträgern

Über das gute Abschneiden der jungen Kandidaten haben sich am Wochenende die
Teilnehmer der traditionellen Frühjahrsklausur der Jungen Union (JU)
Niederbayern gefreut. Im Hotel Mayerhofer in Aldersbach begrüßte
Bezirksvorsitzender Christian Moser Vorstandschaft sowie Kreis- und
Ortsvorsitzende.
Neben der Wahlanalyse standen die Landtagswahlen und inhaltliche Arbeit im
Vordergrund der Veranstaltung.
"Die JU-ler haben bei den Kommunalwahlen nicht nur gewonnen, sondern
abgeräumt", stellte der CSU-Bezirksvorsitzende und ehemalige JU-
Landesvorsitzende Manfred Weber fest, der die Arbeit der politischen
Nachwuchsorganisation lobte. Auch Moser hob den Erfolg der Jugend in der
Wahlnachlese hervor: 26 Kreisräte, 131 Stadt-, Markt- bzw. Gemeinderäte
werden von der Jungen Union seit März gestellt. Der Trend gehe hin zu jungen
Kandidaten.
Mit Optimismus werde auch die kommende Landtagswahl erwartet: "Die CSU ist
gut aufgestellt und wird wieder 50 Prozent plus x erreichen", ist Moser
überzeugt. Die Volkspartei habe in den vergangenen Jahrzehnten gute Arbeit
geleistet. Eine vernünftige Alternative zu ihr gebe es nicht.
Für die inhaltliche Arbeit wurden sechs Arbeitsgruppen gebildet, die über
den Sommer Themengebiete erschließen, Aktivitäten durchführen und
Positionspapiere formulieren. Außerdem soll auf Basis des Positionspapiers
"Niederbayern 2020", das von Kultusstaatssekretär Bernd Sibler in seiner
Zeit als JU-Mitglied ausgearbeitet wurde, ein Nachfolgeprojekt entstehen. In
einer Standortanalyse sollen Möglichkeiten und Chancen der Zukunftsregion
Niederbayern ausgelotet werden. |