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Wilfried
Scharnagl zu Gast bei der JU Niederbayern Klausurtagung in Kelheim

Landesvorsitzender MdEP Manfred Weber, Kreisvorsitzender Christian Prasch,
Wilfried Scharnagl und Bezirksvorsitzender MdB Dr. Andreas Scheuer
„Wie werden junge Kandidaten bei der Kommunalwahl 2008 erfolgreich sein?“
Diese Frage stand bei der Klausurtagung der Jungen Union Niederbayern in
Kelheim im Mittelpunkt. In mehreren Workshops zum Thema Strategie,
Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Zeitplanung erarbeiteten die
Vertreter aller Kreisverbände im Bezirksverband Lösungsvorschläge.
Bezirksvorsitzender Dr. Andreas Scheuer, MdB erinnerte dabei an die
Forderung von Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber,
in jedem Zehnerblock einer CSU-Liste müssten sich mindestens zwei
JU-Kandidaten befinden.
Mit dabei bei der Klausurtagung waren JU-Landesvorsitzender und
Europaabgeordneter Manfred Weber, stv. Bezirksvorsitzender Bernd Sibler MdL,
Landtagsabgeordneter Martin Neumeyer und 2. Bürgermeister Raimund Fries.
Ein besonderes Highlight war der Besuch von CSU-Legende Wilfried Scharnagl.
Bei einem Kamingespräch berichtete dieser von seiner Zeit als Vertrauter von
Franz Josef Strauß, von den Anfängen der CSU und seiner Sicht des aktuellen
Veränderungsprozesses in der Partei. Scharnagl bekräftigte seine
Unterstützung für das Tandem Huber/Beckstein und Erwin Huber bei der
Entscheidung um den CSU-Parteivorsitz: „Huber ist der politisch
kompetenteste Kopf in der Führung der Partei“.
Die immerwährende Herausforderung, die Verjüngung der Partei nehme die CSU
sehr ernst. Vor allem an der Landesgruppe in Berlin, bei der ein Drittel
aller Abgeordneten bis 37 Jahr alt seien, könne man dies sehen. Scharnagl
rief den Parteinachwuchs auf, unbequem zu sein, und nicht alle Veränderungen
kritisch hinzunehmen: „Wer sich mit dem Zeitgeist verheiratet, ist bald
verwitwet.“ |